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"To make an end is to make a new beginning"- T.S. Eliot

Sunday, 1 January 2017

Stille Nacht, heilige Nacht



Weihnachten selbst war dann hier ehrlich gesagt nicht mehr so besonders Auch unter uns Volunteers hatten wir unsre kleine Weihnachtsfeier, mit Geschenke-Austausch und einer Kerze schon am 22.12 gefeiert, da Sophie mit zwei Freundinnen für ein paar Tage weggefahren ist und so kam es, dass Leo und ich am 24.12 dann auf dem Reisfeld waren. Die frisch gepflanzten Felder wurden  nun erst einmal geweedet und ich habe jede Menge Schnecken gesammelt für den nächsten Dünger
Highlight war dann noch, als ich mit den Kids in den super Pool gesprungen bin ( also sie nennen es Pool, hat aber mehr die große einer Badewanne und ist für die Bewasserung der Felder zuständig).
Das wars dann auch einmal mit dem Programm.
Den ganzen Abend wurde Tv geschaut- ziemlich cool Kevin allein zuhaus und Beethovens erste Weihnachten auf tagalog- und ich dachte erst, dass es ein Witz war, als gesagt wurde, dass wir um Mitternacht essen... Es war kein Witz Wir haben bis 12 gewartet und erst dann gab es ein essen, dass aus Käse, Speck, Spaghetti und Kuchen bestand,was echt ziemlich special hier ist ( vor allem der Käse nomnom). Die Kids haben um 11.53 angefangen runter zu zahlen und erst im Nachhinein ist Leo und mir bewusst geworden, dass wir mit dem Essen so lange gewartet haben, weil einer der ehemaligen Kids,d er noch hier lebt, am 25 Geburtstag hat ( die wussten den geburtstag nicht offiziell und haben den dann da auf den Tag festgelegt).
Generell war das schon eine ziemlich coole Aktion.
Am 25., was ja hier der offizielle Tag ist, ging es dann erst einmal in die Kirche, aber auch das war eher nichts besonderes, da wir ja immer sonntags in die kirche gehen und dann war so wenig Arbeit hier im Center vorhanden, dass Leo und ich erst unsere Freunde im nächsten Viertel die Straße hinauf und dann anschließend die, die Ostrasse hinab besucht haben.
War insgesamt schon alles ziemlich chillig.

Kiddi-Party




Nachdem die Kids- christmas party ein dutzend mal gefühlt verschoben wurde und ich zwischenzeitlich schon echt verzweifelt war, da sie dann plotzlich zum Zeitpunkt wo ich in Singapore war, angesetzt war, hat sie dann schließlich einen Tag nach meiner Rückkehr statt gefunden. In Manila und für alle Kids aus allen drei Centern.
So kam es auch, dass ich direkt vom Flughafen aus mithelfen konnte, die letzten Geschenke einzupacken und zu zahlen. Personalisierte Geschenke waren für ca. 150 Kids da und noch mehr “Essens-Pakete”. So cool, da das alles Donations waren und für alle Kinder.
Früh morgens ging es dann schon am nächsten Tag los und der Activity-Plan hang. Es war ein Tag voll von Spaß, guter Laune und jeder Menge verschiedener Aktivitäten. Ich bin mit der Gruppe der 10-14 jährigen umhergegangen und wir haben Spiele wie Eierlauf oder “give me a pictuire” gespielt. Jede Menge Sussigkeiten konnten die Kids in verschiedensten Sachen erwerben und dann gab es noch eine Preisverleihung und die Geschenke, die jedes Kind bekommen hat.
Es war einfach spitze so viele glückliche Kinder auf einem Haufen und zusammen zu sehen. Zusätzlich hatte jedes Center eine Präsentation und ich bin immer wieder beeindruckt, was die Kids auf die Beine stellen können Also unsere Jungs sind ja unglaublich beeindruckend wenn sie ihre Tanze mit Saltos auspacken, aber auch die jüngeren aus den anderen Centern haben jede Menge drauf. Einfach genial!!!

The Biggest problems #4Wala Tubig



Ja, das ist halt auch echt ein Problem. Seit einem Monat ungefähr haben wir jetzt kein Wasser mehr. Die Pumpe ist irgendwie kaputt. Also das ist schon immer mal wieder vorgekommen, aber jetzt wird das wohl auf längere zeit so sein. Ich meine, das ware ja auch nicht das grosste Problem, wenn da nicht die Faulheit ist. Man muss einfach sich die Eimer schnappen und dann nach oben in die Piggery oder sogar in die Küche laufen um die aufzufüllen und da das ein Weg von ganzen 10 stufen ist, kann das schon echt zu lang sein. Haha und natürlich ist es auch anstrengend, den Eimer dann auf der Schulter zurück zu transportieren.
Problem an der Wasser- Geschichte ist dann auch die Tatsache, dass alles hier bei uns einfach immer dreckiger wird, da wir ja auch kein Wasser zum Putzen haben, bzw. Dieses erst holen mussten und wenn sauberes Wasser da ist, kann man das sinnvoller zum Zähneputzen oder sonst was verwenden anstelle von Küche sauber machen. Ja, ich werde hierzu einfach mal kein Bild posten, aber es ist schon einfach manchmal echt nervig :D

Singapore- The Lion City

Skyline
 So einmal zu diesem Stadt-Staat. Also wer eine Reise hier in die Gegend macht, sollte echt einmal vorbeischauen, aber vier Tage oder auch drei sind genug um einen super Eindruck zu bekommen.

Nachdem ich meinen ersten Flug alleine schlafend überstanden habe, konnte ich dann erst einmal direkt am Flughafen feststellen, dass mein zweites asiatisches Land das komplette Gegenteil zu den Philippinen ist. Da es mitten in der Nacht war. Habe ich ein Taxi genommen und war erst einmal geschockt, dass sie auf der anderen Seite fahren, aber dann sogar noch viel mehr geschockt darüber, dass kein Verkehr-nicht einmal vor dem Flughafen- war und wie sauber die Stadt war. Richtig extrem. Auch war irgendwie niemand mehr um die Uhrzeit unterwegs in dem Viertel und das an einem Freitag, was ja in Manila niemals vorkommt.
Auch, als ich am nächsten Morgen aufgestanden bin und gegen 7 Uhr frühstücken wollte, waren die Straßen noch leer.
a food market
my creative desert
Was dann zusätzlich nochmal in eine ganz andere Kultur versetzt hat, waren die Tempel. Ich bin direkt in den ersten zehn Metern auf einen gestoßen und nachdem ich mich versichert hab, dass auch ich darein darf, konnte ich dann das, was man so im reli-Unterricht gelernt hat, bestätigt sehen. Verschiedenste Götter und viele Opfergaben und Leute, die in allen möglichen Art und Weisen die achtarmigen Gestalten anbeten. Schon irgendwie beeindruckend.
Am ersten Tag habe ich die Stadt per Rad und am zweiten per MrT ( das System ist wirklich super ausgebaut) angeschaut und es war einfach super.
Was es für mich ausmacht, ist einfach dieser super coole Mix zwischen Großstadt, auch bei Nacht mit unglaublichen Lichtern, riesigen und modernen Hochhausern, Lichterlasershows und so weiter, Natur, die durch eine Reihe von Parks gegeben ist ( Neben dem Fort Cannings Park, der auch einen Einblick in die Geschichte Singapore bietet, war ich auch im Botanic Gardens, wo einfach unglaublich viele beeindruckende Pflanzen neben vielen Menschen, die einfach nur chillen sind und habe auch einen Berg bestiegen, auf dem man sogar wilde Affen sehen kann, leider waren bei mir keine in der Nahe) und zu guter Letzt der Kultur ( diese ist einfach super, auch ein bunter Mix aus Chinatown, mit super interessanten Snack, Little India, mit leckerem Essen und farbenfrohen Kostümen und generell die multikulturelle Seite der Stadt).
Was man auf jeden Fall sehen muss, ist das Open Air Concert Theater bei dem Esplanade, wo kostenlose Konzerte abgehalten werden ( Leider wurde am zweiten Tag das Konzert wegen unglaublichem Platzregen abgebrochen), die Lichtershow bei Gardens by the Bay ( auch da stand ich im regen unter einem Schirm mit ein australischen Ehepaar, das Mitleid mit mir hatte) und auch clarke Quay, das Party-viertel ist ein Besuch wert.
Gegessen habe ich hauptsächlich nur das, was lokal war- meistens auf Empfehlung irgendwas, was die Verkäufer so lecker fanden. Sugercane-Juice ist definitiv besser, als das Birdnest-Ding. Pau, so ein was weiß ich, gehört zu meinen Favourite Snacks und unschlagbar sind die Juices, die die überall für 1 Dollar verkaufen, die einfach nicht einmal gezuckert schmecken.
view from Gardens by the bay
Was ich auch noch gemacht habe, war ein kostenloser Workshop, wie man irgendeinen chinesischen Reisballchen-nachtich zubereitet. Mit einer malaysischen Familie zusammen, hat das echt Spaß gemacht und all das Essen und was wir alles bekamen, hat nichts gekostet (leider sind meine kreativen Reisballchen-Smileys schon nach zwei Tagen vergammelt).
Also wie gesagt: Es lohnt sich echt, auch wenn natürlich alles im Vergleich zu hier auf den Philippinen unglaublich teuer ist. Und man zusätzlich mit dem super tollen neuen Visa, das jetzt übrigens abgeschlossen ist, auch noch 60 Euro am Flughafen für die Ausreise los wird.
Aber für mich lag der Fokus ja auch noch auf etwas ganz anderem, also war es sogar mehr als nur ein bisschen unglaublich toll der gesamte Trip.