Quote

"To make an end is to make a new beginning"- T.S. Eliot

Friday, 7 October 2016

Hello Cutie!

Haha, schon eine Erfahrung wert: Wahrend ich dicht am Boden saß und Holz gesammelt habe, kam von einer auf die nächste Sekunde der Schock: Eine Schlange!
Ich meine an Riesen Spinnen, Geckos und Kröten bin ich hier ja mittlerweile schon gewohnt, aber Schlangen habe ich bisher nur als Haut oder tot auf der Straße gesehen.
Ich bin also schreiend weggesprungen und wir haben Hilfe gerufen. Ich ware vielleicht gar nicht so ängstlich gewesen, wenn die Arbeiter, die dann mit Holzbalken angerückt sind, nicht selbst auch so vorsichtig gewesen waren, aber wahrend sie nach ihr gesucht haben, war Anspannung halt überall.
Zum Gluck hat sie den Kampf schnell verloren.
Eine philippinische Kobra, von deren Biss man sterben kann. Na gut, die brauchen wir dann doch nicht als Mitbewohner...:D

Sunday, 2 October 2016

#RuralRicefieldExperience

Da wir momentan dann doch nicht mehr so häufig die Chance bekommen auf dem Reisfeld zu helfen, haben wir beschlossen- so schlau wie wir sind- an unserem freien Tag dort zu schlafen und dann am nächsten Tag schon da zu sein und helfen zu können.
Als wir am Spätnachmittag da ankamen, war es traumhaft. Die Sonne war am untergehen und es war nicht zu warm. Mit einem Ventilator wird der Reis getrennt. Der Reis fliegt nämlich im Gegensatz zu dem restlichen Zeugs nicht weg und so wird “Die Spreu vom Weizen oder in dem Fall Reis” getrennt.
Ich hab mich als alle fertig war, einfach mitten ins Feld gesetzt und die Sonne genossen. Es ist echt unglaublich, dass ich hier einfach manchmal sein kann ohne das Bedürfnis zu haben durchgängig etwas zu tun. Einfach sein.
Naja, die ruhe war dann schnell vorbei, da die Kids angefangen haben, Saltos neben mir zu machen, aber auch das war super.
Naja, dass Sophie und ich dort schlafen hat sich dann irgendwie als nicht ganz so einfach herausgestellt, wie wir vorher dachten. Alle männlichen Wesen mussten das Gelände verlassen- also normalerweise schlafen so ein bis zwei Leute immer da, also jedem Tag, aber auch die mussten gehen.
Somit war dann ein lustiger Abend mit Gary und Steve und co. nicht mehr drin.
Nanay alvi, eine “Professionelle Arbeiterin in den 60ern, die seit ihrer Kindheit auf dem Reisfeld arbeitet, war die einzige, die mit uns da geblieben ist und sie war ja echt so unglaublich süss. Es ging damit los, dass sie uns Kaffee gekocht und hat und wir dann zusammen gekocht haben ( So eine leckere Suppe mit Nudeln und einem Gurken-ähnlichen gemüse. Noch dazu hat sie uns ein Bett auf dem Balkon auf dem kleinen Haus, das als Schlafplatz dient, hergerichtet. Mit Moskitonetz und allem. Aach, sie ist schon knuffig. Auch wenn ihr lautes Tagalog Radio, das Tag und Nacht an war, ab und zu dann doch die Natur des Reisfeldes etwas zerstört hat.
Von einer auf die nächste Sekunde war es stockfinster und sie meinte es ist zu gefährlich das Reisfeld noch zu verlassen und so haben wir nur eine kleine Wanderung durch die Reisfelder gemacht (Nebenbei bemerkt besitzt Bahay Tuluyan ca. 3,5 HA Reisfeld momentan, aber es wird vielleicht auch bald expandiert). Unsere Tour endete mit Sophie in einem Ameisen Haufen stehend und Dornen in meinen Füssen, weil ich barfuß im Dunkeln durch die Gegend gerannt bin.
Das Bett war der Hammer dann, einfach unter freiem Himmel zu schlafen und die Geräusche sind ja echt der Hammer.
Und am nächsten Tag von einem Hund bergrusst zu werden, war dann das Highlight ( In Gedenken an dich Anton).

Jedenfalls kann ich eine 'rural experience' nur weiter empfehlen- Kein Strom, kein fließend Wasser und das Reisfeld.



Bahay Tuluyan- Quezon, Ein paar Bilder

Der Fluss
Das Training Center
Unsere lieben Baboys
Die Kuche, Livingroom and Schlafraeume der Jungen, auf der Terasse wird sich eigentlich immer aufgehalten




Der Basketballplatz


Die piggery im Regen

Von einem Arzt zum nächsten oder auch Neue Erfahrungen mit der Planlosigkeit und der Freundlichkeit der Philippinen

leider konnte ich meine eintrage nicht so regelmassig hochladen, deswegen kommt das jetzt alles mehr oder weniger auf einmal.
Nachdem meine Augen einfach nicht besser geworden sind, habe ich mich dann doch entschieden zu einem Arzt zu gehen ( ich will ja auch nicht wie die arme Mona enden und als zweite aufgrund von Augen-problemen die Philippinen verlassen) und so nahm das Schicksal seinen Lauf.
Zunächst hat mich ein Mitarbeiter in San Pablo rausgeschmissen, da das auf dem weg lag, denn sie haben Fleisch in die anderen Einsatzstellen in Manila und Laguna gebracht.
Ich gehe dann also in die Augen-Praxis und befinde mich in einem Wartezimmer voller Leute. Direkt wird mir aber gesagt, dass ich doch am nächsten Tag wieder kommen konnte, da sie an dem Trag eine Operation machen und keine Patienten behandeln können ( Ob die Leute im Wartezimmer alle nur da herumgegammelt haben, kann ich nicht sagen).
Da ich noch nicht aufgeben wollte, bin ich dann zum Krankenhaus, wo mir dann mitgeteilt wurde, dass sich da niemand auch nur ansatzweise mit Augen auskennt. Also haben die mich auch weiter geschickt zu einem weiteren Arzt.
Dort kam ich in die Praxis ( Was heißt hier eigentlich Praxis, es sieht alles mehr wie normale Wohnzimmer aus) und hab mich sofort wohl gefühlt. Das Gespräch mit der Arzthelferin hatte ich dann in mitten von allen Leuten im Wartezimmer- Ja nichts mit Diskretion oder so- und sie war auch weniger an meinen Augen, als an mir selbst interessiert, aber die war halt schon einmal total lieb und nett.
Ich hab dann ein wenig gewartet und bin dann schließlich zu der Arztin, die mir nach kurzer Zeit sagen konnte dass ich eine bakterielle Infektion in beiden Augen habe ( Bin darüber eigentlich recht erleichtert, denn eine Allergie ware zum Beispiel viel ätzender gewesen).
So, bezahlen durfte ich dann auch direkt um die 20 Euro- Ich fange langsam an echt manche Sachen an Deutschland wertzuschätzen.
Wegen des Fiebers hat sie mich dann noch einmal zurück ins Krankenhaus geschickt. Dort habe ich dann erst einmal wieder Geld blechen dürfen- so 6 Euro- damit die mir Blut entnommen haben.
Nach einer Stunde Wartezeit, Ja sie waren sogar einmal pünktlich, hatten die mein Ergebnis, konnten mir aber nicht sagen, was es damit auf sich hat. Also bin ich wieder zurück zu dem anderen Arzt (achja ich hatte den ganzen Tag irgendwie nichts gegessen). Bei dem anderen Arzt war die Ärztin nicht mehr da und so haben sie sie angerufen, um sie wegen des Ergebnisses zu befragen. Es hat sich dann herausgestellt, dass mein Immunsystem momentan ein wenig geschwächt ist. Normalerweise wurde ich da ja drüber hinweg sehen, aber da ich vorhabe das ganze Jahr hier zu verbringen dachte ich mir, dass ich das alles ein wenig ernster nehmen sollte. Und so habe ich dann zugelassen, dass sie mich zu einem weiteren Arzt geschickt haben, natürlich nicht ohne mir vorher anzubieten mit ihnen zu essen und mir dann selbstgemachten Reiskuchen mit auf den weg zu geben).
Bei dem nächsten Arzt durfte ich dann wieder warten. Das Problem war, dass ich weder viel Geld dabei hatte, noch eine Bank I der Nahe war und ich immer noch nichts gegessen hatte, was angesichts eines geschwächten Immunsystems auch nicht so prickelnd ist. Eine Frau hat meine Situation und wahrscheinlich auch meine schlechte Stimmung, die mittlerweile angekommen war, mit bekommen und hat mir dann einfach ein Paket mit Wasser, Muffins und Keksen geschenkt. Ich war ja mal so überfordert mit der Situation und hab mich tausendfach bedankt. Ich hab mich auf der einen Seite wie ein Penner gefühlt und ich hoffe, dass ich nicht den Eindruck der weiße Menschen jetzt hier verschlechtert habe, aber ihrem lächeln und dem “God bless you” nach zu urteilen, war diese Frau wirklich einfach typisch philippino: Unglaublich gastfreundlich auch zu komplett Fremden.
Naja nach zwei Stunden Wartezeit teilte mir die Ärztin dann mit, dass ich nächsten Montag, was heute sein wird, noch einmal wieder kommen muss, mit einem neuen Bluttest.

Bah , Bah, Bah- Ich mag arzt immer noch nicht, aber nichts geht über die Freundlichkeit der Philippinos. By the way habe ich mir dann abschließend erst einmal so viel leckeres Essen gegönnt. Darfur hat es sich dann schon wieder gelohnt!
Ps.: Die Bilder sind entstanden waehrend ich auf die ergebnisse des Bluttests gewartet hab.

People, people, people


Ja, irgendwie sind dann hier und wieder auch Mal eine Menge Leute, die dann einfach immer auftauchen. Erahnen kann man den Besuch daran, dass plötzlich alle Leute irgendetwas zu t7n haben, einen Besen in der Hand und mit einem Stuck tshirt ( das dreckig ist und dazu dient den Dreck wegzumachen) durch die Gegend rennen.
Diese Woche war das ein paar Mal der Fall.
Irgendwelche Leute, die ein programm veranstaltet haben
Zum einen hatten wir zwei Lehrer aus Australien, die Bahay Tuluyan einen Besuch abgestattet haben ( bahay Tuluyan ist halb philippinisch) zusammen mit einer weiteren Freiwilligen aus Holland. für die wurde alles so extrem aufpoliert ( was man hier als aufpolieren bezeichnen kann: mehrere Stunden mit einem dreckigen Mop und dreckigen tshirt-Fetzen dreckige Sache sauber zu machen).
Eine weitere Aufgabe, die ich bekommen habe, war es die Betten zu bügeln und auch ein Spray, das aus Wasser und Waschpulver bestand, in den räumen zu versprühen um für einen guten Geruch zu sorgen. Ja, das hört sich vielleicht alles ziemlich lacherlich an, aber das ist hier kein spass. Nein, das wird alles wirklich ziemlich ernst genommen.
Der Geburtstags-Mensch
Dann hatten wir die Woche noch einen Typ da ( Ihr musst euch wirklich vorstellen, dass ich einfach irgendwo rumstehe und dann tauchen plötzlich Leute auf und manchmal wissen alle außer mir Bescheid, aber häufig glaube ich, dass auch sie keinen Plan haben). Der hatte seine Frau und einen Freund dabei und geburtstag und hat dann einfach seinen Geburtstag hier gefeiert. Er hat dann ein paar  schlechte Magic-Tricks gezeigt und essen verteilt. Ich weiß immer noch nicht ganz, was das genau sollte, aber das Essen und auch der Käsekuchen waren der Hammer, also habe ich es einfach alles dankend akzeptiert.
Dann war ein Priester und zwei Frauen die Woche jetzt hier, die ein paar Spiele mit den Kindern gespielt haben und natürlich auch essen verteilt haben. Ein Spiel war eigentlich echt cool, da die Kids Gegenstande bringen sollte. Sie hat offen gelassen, was genau und im Endeffekt hatten sie alle Sachen aus der Natur da: Steine, Libellen, Pflanzen und einer brachte den Hahn. Und dann mussten sie es mit ihrem Charakter verbinden und dabei kamen echt gute Sachen bei raus. Einer hat zum Beispiel eine Pflanze mit sich verglichen und beschrieben, dass beide die Aufmerksamkeit einer Person brauchen, um ein gutes und erfülltes Leben zu leben und so aufzuwachsen.
Die Freiwilligen
Ja und zu guter Letzt haben wir jetzt zwei neue Freiwillige aus Dänemark, die mitten in der Nacht ankamen und plötzlich am nächsten morgen auf der Terrasse auftauchten.

Achja, so viel zu dem spontanen Leben hier: Ich komm immer noch nicht drumherum einfach zu lachen, wenn da plötzlich immer wieder Leute sind.


Das erste und hoffentlich letzte Mal, dass ich mich krank nennen durfte

Das Visa-Chaos war ja schon eine Nummer für sich, aber noch dazu war ich dann auch noch krank. Als ich aufgewacht bin, ging es mir einfach nur dreckig: Kopfschmerzen, Husten, Nase zu, seltsame Rückenschmerzen, die ich zuerst nicht einordnen konnte, aber Sophie mir dann als Nieren-Schmerzen beschrieben hat und als wir losgezogen sind, um das Visa zu besorgen, hatte ich so um die 38 Grad Fieber.
Ja Mama, ich weiß, es wäre schlauer gewesen im Bett zu bleiben, aber da ich das Visa-Ding hinter mir haben wollte, habe ich eine dicke decke für den kalten Bus eingepackt und saß dann mehr oder weniger anwesend im ersten Jeepney.
Die Sache ist die, dass ich langsam immer mehr Angst bekommen habe, dass mich das Dengue erreicht hat, zumal alle Anzeichen, die ich hatte, auch bei Mona und Sophie vorgekommen sind, wie zum Beispiel das mit den Nieren.
Mein Fieber ist dann den Tag über gestiegen, was angesichts des Stresses wahrscheinlich logisch war.
Als wir in dieser Bäckerei saßen, hatte ich dann 38,8 Grad.
Ich war so unsicher, ob ich nicht am besten in Manila bleiben sollte, oder einen Dengue-Test machen sollte oder was auch immer.
Die anderen meinten nur, es sei meine Entscheidung und ja wie man es sich denken kann, habe ich dann  nichts getan und abgewartet.
Ich bin nach hause gefahren abends, um den nächsten Tag im Bett zu verbringen ( Ja, man kann stolz auf mich sein).
Nanay Flor, eine unserer Hausmutter, hat sich dann auch total; lieb um mich gekümmert, mir angeboten bei ihr im Zimmer zu schlafen und dann Essen extra für mich zubereitet.
Das Fieber blieb noch für einen Tag und hat sich dann langsam zurück gezogen.

Und der Rest der Krankheit verebbte dann auch. Vielleicht habe ich momentan eine Bindehautentzündung, aber ich bin kein Experte und ich kann arbeiten, also ist alles wieder in Butter.

Eating in an eatery

Ich muss natuerlich noch einmal auf das Thema zuruck kommen: Das Essen. Eine der Sachen, fur die es sich auf jeden Fall lohnt hierher zu kommen. Ich bin immer noch uberzeugt, dass ich hier ganz viel zunehmen werde.
Um auf den titel des Blog-Eintrags zu kommen. Eine eatery ist hier eigentlich so ziemlich alles. Man sieht die Schilder uberall auf der Strasse. Manchmal ist es wirklich innerhalb der Hauser der Menschen hier, manchmal auch in einer Art :Strassen-Cafe”, wenn man es so nennen kann ( uns ist aufgefallen, dass es hier so etwas, wie Cafe gar nicht wirklich gibt, also zumindest in der gegend hier, sitzen die Leute vor ihren hausren, auf Terrassen oder ahnliches oder auf den trycicles, aber wirklich andere Sizgelegenheiten, auch banke, gibt es nicht so wirklich.)
In der eatery selbst sind dann topfe ausgestellt, meistens mit einem glas-Deckel, sodass man sich das essen anschauen kann. Die auswahl variiert, manche haben mehr manche weniger. Immer dabei ist fried chicken und verschiedene arten Fisch und dann verschiedene Gerichte, die immer super lecker aussehen. Eigentlich kann man sagen, dass immer etwas fur jeden dabei ist. Bicol express, Minudo,Adobo chicken and pork sind auf jeden fall super leckere gerichte.
Wenn man sich das dann asugesucht hat, gibt es das auf einem kleinen teller und direkt bekommt man dann auch den reis hingestellt. Und eine Suppe, mit unbeschreibaren Inhalt, die aber immer lecker ist.
Haufig gibt es dann auch kostenlos Wasser dazu und aus lemons, Soja-Sauce und Chilli mischt man sich dann noch eine Leckere, scharfe Sauce dazu.
Ich kann gar nicht bechreiben, wie lecker das sein kann. Ich liebe das echt unglaublich einfach und jedes mal ist es immer wieder ein vergnugen irgendwo zu essen!!!

verlassen tut man dann den laden mit 50 Pesos weniger in der tasche und einem voillen Magen. Knapp einen euro hat man dann fur eine ganze, unglaublich leckere mahlzeit bezxahlt. Welcome to the Philippines!